Gelbgold: Was ist das und eignet es sich für die Herstellung von Eheringen?

Wir alle kennen Gold – es ist ein prunkvolles Metall und wahrscheinlich so ziemlich das hochwertigste Material, dass wir uns vorstellen können. Alles, was mit Gold verziert ist, ist automatisch teuer und wertvoll. In Kirchen bewundern wir goldene Verzierungen, als Schmuck benicken wir die hohe Qualität und als Blattgold wirkt es als “gewisses Extra” auf Speisen fast schon übertrieben dekadent. Was genau ist nun aber Gold und wird auch Gelbgold gesagt? Außerdem wollen wir erklären, warum sich das Material für Schmuck lohnt und was die Eheringe von Schillinger aus Gelbgold können.

Bei Null angefangen: das ist Gold

Gold gehört zu den Edelmetallen. Genau wie Silber oxidiert Gold nicht an der Luft. Diese Eigenschaft ist bei Schmuck nicht zu vernachlässigen. Gold gehört im Periodensystem mit der Kennzeichnung Au für Aurum und der Ordnungszahl zur Kupfergruppe, die auch Münzmetalle genannt wird. Gold weist einen hohen Schmelz- und Siedepunkt auf: Der Schmelzpunkt liegt bei 1065 °C und der Siedepunkt bei 2856 °C, das sind rund 700 °C mehr als bei Silber. Auch bei der spezifischen Dichte kann Gold mehr aufweisen. Nur bei der thermischen und elektrischen Leitfähigkeit hat das Silber wieder die Nase vorn und ist somit sogar Spitzenreiter der Edelmetalle. Neben den physikalischen und chemischen Eigenschaften von Gold ist besonders auch seine Verwendung relevant. Wir kennen Gold vor allem als Mittel zur Dekoration und im Einsatz der Ästhetik. Dieses Gefühl ist auch berechtigt, denn Gold wird besonders als Schmuck, als Dekoration und als Lebensmittelzusatzstoffe verwendet. Aber auch als Wertanlage und Währung sowie in der Elektronik, Medizin und Optik wird das Gold gebraucht. Interessant: Neben Zahnimplantaten werden einige Goldsalze zum Beispiel auch bei der Therapie von Rheuma genutzt.

Nicht jedes Gold ist auch gleich Gelbgold

Das Edelmetall Gold hat eine goldene und eben gelbliche Optik, dennoch ist nicht jedes Gold automatisch Gelbgold. Bei Gelbgold handelt es sich um eine Legierung, die aus dem gelben Feingold und Silber und Kupfer besteht. Das genaue Verhältnis dieser Bestandteile legt dann am Ende die genaue Farbe fest, sodass auch Gelbgold nicht gleich Gelbgold ist. Schon bei einer nur minimalen Reduzierung des Goldgehaltes verändert sich die Farbe und die Intensität des Gelbes bzw. Goldes. Je mehr Silber man hinzufügt, desto heller und weißlicher wird die Legierung. Erhöht man dagegen den Anteil des Kupferzusatzes, wird die Farbe zunehmend gelb-orange.

Deshalb eignet sich Gold für Eheringe

Der wohl größte Faktor ist definitiv die optische Erscheinung und die damit verbundenen Assoziationen. Ein goldener Ring wirkt besonders, egal, ob er schlicht oder kunstvoll und aufwendig verziert ist – das Material spricht für sich und vermittelt ohne Probleme gewisse Vorstellungen von Prunk, Qualität und traditioneller Eleganz. Ein weiterer aussagekräftiger Vorteil besteht in der optischen Vielfalt des Edelmetalls. Neben der bereits erwähnten Gelbgold-Legierung existieren auch Varianten in Rotgold, Weißgold, Graugold und sogar Grüngold. Dort variieren die Bestandteile aus Feingold, Kupfer, Silber, Cadmium, Palladium und Nickel – oder eben dem Nichtverwenden eines Metalls. Gold eignet sich als Ehering allemal, welche Variante für Sie perfekt ist, das können jedoch nur Sie mit ihrem persönlichen Empfinden und Geschmack entscheiden.

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