Im Krankheitsfall gut versichert: mit einer Zusatzversicherung

Gesund durchs Leben: hierfür ist eine gute Krankenversicherung natürlich eine wichtige Grundlage. Doch während die Grundversicherung in der Schweiz obligatorisch ist, gilt die Zusatzversicherung im Vergleich der Krankenkassen bei neotralo als rein freiwillig. Dennoch belegen Zahlen, dass sich ungefähr 80 Prozent aller Bürger aus der Schweiz für diese zusätzliche Form der Krankenversicherung entscheiden.

Den Schutz durch Zusatzversicherungen an individuelle Bedürfnisse anpassen

Bei der Wahl einer Zusatzversicherung bleibt Schweizern und Schweizerinnen die Qual der Wahl. In diesem Zusammenhang empfehlen Versicherungsexperten, den Schutz individuell an persönliche Bedürfnisse anzupassen. Besonders beliebt sind jedoch Zahnzusatzversicherungen, weil eine klassische Zahnbehandlung über die obligatorische Grundversicherung nur ungenügend abgedeckt ist. Deshalb berücksichtigen private Zahnzusatzversicherungen im Regelfall nachfolgende Serviceleistungen:

  • prothetische Versorgungen (zum Beispiel für Gebisse, Stiftzähne, Brücken etc.)
  • Kostenübernahme für sämtliche medizinische Behandlungen durch den Zahnarzt
  • Zuschüsse für Kontrolluntersuchungen und Prophylaxemaßnahmen (einschließlich Röntgen)
  • Behandlung von Kiefer- und Zahnfehlstellungen

Die meisten Versicherungsunternehmen setzen eine Karenzzeit von sechs bis zwölf Monaten voraus. Bei dieser Regelung sind die Versicherungsnehmer erst nach Ablauf dieser Frist zur Inanspruchnahme der Leistungen berechtigt. Wer bei Eintritt eines Versicherungsfalls außerdem die Zahlung einer Selbstbeteiligung vereinbart, kann die Prämie durch diese Eigenleistung deutlich senken.

Vorteile einer ambulanten Zusatzversicherung

Fällt die Wahl auf eine ambulante Zusatzversicherung, tragen die Versicherungsgesellschaften die Kosten für psychotherapeutische Maßnahmen sowie nicht erstattungsfähige Hilfsmittel und Arzneimittel. Weiterhin erweitert sich dieser Leistungskatalog um Zuschüsse für Kontaktlinsen und Brillen sowie höhere Erstattungskosten für Transport- und Rettungskosten. Zunehmend interessieren sich Schweizer Versicherungsnehmer ebenfalls für Zusatzversicherungen für Heilmethoden. Diese Versicherungsunternehmen tragen die Behandlungskosten ebenfalls für Heilpraktiker, die nicht auf ausgewiesenen Therapeutenlisten verzeichnet sind.

Finanzielle Unterstützung bei stationären Krankenhausaufenthalten

Eine weitere beliebte Police bezieht sich auf eine finanzielle Unterstützung für stationäre Behandlungen in einem Krankenhaus. Diese Police schließt je nach Wunsch mehrere unterschiedliche Optionen ein. Für eine freie Krankenhauswahl entsteht ein Ausgleich zu Mehrkosten, die für kostenintensivere Behandlungen in anderen Schweizer Kantonen entstehen würden. Diesbezüglich ist es sinnvoll, sich im Vorfeld über am Wohnort geltende Sätze zu informieren. Über diese Zusatzversicherungen besteht sogar die Möglichkeit, die Form der Unterbringung festzulegen. Hier können Sie sich als potentielle Versicherungsnehmer zwischen einer halb-privaten Unterbringung im Zweibettzimmer oder einer privaten Variante in einem Einzelzimmer entscheiden. Inwiefern Sie diese Zusatzversicherung mit einer Regelung zur ausschließlichen Behandlung durch einen Chefarzt ergänzen, obliegt Ihnen ganz allein. Eine Besonderheit ist das Angebot “flexibler Spitalzusatz”. Damit steht es Schweizer Versicherungsnehmern frei, ob sie im Krankenhaus in einem Ein-, Zwei- oder Mehrbettzimmer untergebracht werden möchten.

Eine Grundversicherung für Krankenkassen ist obligatorisch

Im Gegensatz zur Zusatzversicherung ist die Grundversicherung für Schweizer und Schweizerinnen eine Pflichtversicherung. Das bedeutet, dass jedes Familienmitglied diese Grundversicherung besitzen muss. Die in der Schweiz ungefähr 90 ansässigen Versicherer sind laut Krankenversicherungsgesetz KVG verpflichtet, den gleichen Leistungskatalog zu offerieren. Allerdings ist es durchaus möglich, dass die Höhe der Prämien variiert. Deshalb sind Versicherungsnehmer vor einem Abschluss der Grund- sowie Zusatzversicherung gut beraten, einen Vergleich der Versicherungsangebote durchzuführen.

Gelbgold: Was ist das und eignet es sich für die Herstellung von Eheringen?

Wir alle kennen Gold – es ist ein prunkvolles Metall und wahrscheinlich so ziemlich das hochwertigste Material, dass wir uns vorstellen können. Alles, was mit Gold verziert ist, ist automatisch teuer und wertvoll. In Kirchen bewundern wir goldene Verzierungen, als Schmuck benicken wir die hohe Qualität und als Blattgold wirkt es als “gewisses Extra” auf Speisen fast schon übertrieben dekadent. Was genau ist nun aber Gold und wird auch Gelbgold gesagt? Außerdem wollen wir erklären, warum sich das Material für Schmuck lohnt und was die Eheringe von Schillinger aus Gelbgold können.

Bei Null angefangen: das ist Gold

Gold gehört zu den Edelmetallen. Genau wie Silber oxidiert Gold nicht an der Luft. Diese Eigenschaft ist bei Schmuck nicht zu vernachlässigen. Gold gehört im Periodensystem mit der Kennzeichnung Au für Aurum und der Ordnungszahl zur Kupfergruppe, die auch Münzmetalle genannt wird. Gold weist einen hohen Schmelz- und Siedepunkt auf: Der Schmelzpunkt liegt bei 1065 °C und der Siedepunkt bei 2856 °C, das sind rund 700 °C mehr als bei Silber. Auch bei der spezifischen Dichte kann Gold mehr aufweisen. Nur bei der thermischen und elektrischen Leitfähigkeit hat das Silber wieder die Nase vorn und ist somit sogar Spitzenreiter der Edelmetalle. Neben den physikalischen und chemischen Eigenschaften von Gold ist besonders auch seine Verwendung relevant. Wir kennen Gold vor allem als Mittel zur Dekoration und im Einsatz der Ästhetik. Dieses Gefühl ist auch berechtigt, denn Gold wird besonders als Schmuck, als Dekoration und als Lebensmittelzusatzstoffe verwendet. Aber auch als Wertanlage und Währung sowie in der Elektronik, Medizin und Optik wird das Gold gebraucht. Interessant: Neben Zahnimplantaten werden einige Goldsalze zum Beispiel auch bei der Therapie von Rheuma genutzt.

Nicht jedes Gold ist auch gleich Gelbgold

Das Edelmetall Gold hat eine goldene und eben gelbliche Optik, dennoch ist nicht jedes Gold automatisch Gelbgold. Bei Gelbgold handelt es sich um eine Legierung, die aus dem gelben Feingold und Silber und Kupfer besteht. Das genaue Verhältnis dieser Bestandteile legt dann am Ende die genaue Farbe fest, sodass auch Gelbgold nicht gleich Gelbgold ist. Schon bei einer nur minimalen Reduzierung des Goldgehaltes verändert sich die Farbe und die Intensität des Gelbes bzw. Goldes. Je mehr Silber man hinzufügt, desto heller und weißlicher wird die Legierung. Erhöht man dagegen den Anteil des Kupferzusatzes, wird die Farbe zunehmend gelb-orange.

Deshalb eignet sich Gold für Eheringe

Der wohl größte Faktor ist definitiv die optische Erscheinung und die damit verbundenen Assoziationen. Ein goldener Ring wirkt besonders, egal, ob er schlicht oder kunstvoll und aufwendig verziert ist – das Material spricht für sich und vermittelt ohne Probleme gewisse Vorstellungen von Prunk, Qualität und traditioneller Eleganz. Ein weiterer aussagekräftiger Vorteil besteht in der optischen Vielfalt des Edelmetalls. Neben der bereits erwähnten Gelbgold-Legierung existieren auch Varianten in Rotgold, Weißgold, Graugold und sogar Grüngold. Dort variieren die Bestandteile aus Feingold, Kupfer, Silber, Cadmium, Palladium und Nickel – oder eben dem Nichtverwenden eines Metalls. Gold eignet sich als Ehering allemal, welche Variante für Sie perfekt ist, das können jedoch nur Sie mit ihrem persönlichen Empfinden und Geschmack entscheiden.